Die Automatisierung von Fabriken steht vor einem großen Sprung nach vorne. Eine neue Partnerschaft zwischen ABB und NVIDIA verspricht, die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in die Fertigung deutlich zu vereinfachen und die Rentabilität (ROI) zu steigern. Das Kernproblem bisher: Intelligente Robotik funktionierte oft nicht zuverlässig außerhalb von Testumgebungen. Die Kluft zwischen digitalen Trainingsmodellen und der realen Fabrikhalle, wo Lichtverhältnisse, Materialphysik und Teilevariationen sich eben nicht so verhalten wie auf dem Bildschirm, war bisher zu groß.
Diese Diskrepanz zwang Ingenieurteams in der Vergangenheit oft dazu, auf physische Prototypen zurückzugreifen, was zu Verzögerungen bei Produkteinführungen und höheren Kosten führte. Die Partnerschaft zwischen ABB Robotics und NVIDIA zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem sie industrielle, physikalisch korrekte KI in die Fertigungsumgebungen bringt.
Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit, eine neue Version der RobotStudio-Software, soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 auf den Markt kommen und erfreut sich bereits jetzt großer Beliebtheit bei einem globalen Kundenstamm. Durch die Integration von NVIDIA Omniverse-Bibliotheken in die bestehende RobotStudio-Software von ABB entsteht eine Umgebung, die eine deutlich realistischere Simulation von Fabrikabläufen ermöglicht. Diese realitätsnahe Simulation ist der Schlüssel zur Überwindung der oben genannten Herausforderungen.
RobotStudio HyperReality, wie die neue Version voraussichtlich heißen wird, ermöglicht es Unternehmen, Roboteranwendungen in einer virtuellen Umgebung zu entwickeln, zu testen und zu optimieren, die die realen Bedingungen in der Fabrik präzise widerspiegelt. Dies bedeutet, dass Ingenieure die Leistung von Robotern unter verschiedenen Lichtverhältnissen, mit unterschiedlichen Materialien und bei Variationen in den zu bearbeitenden Teilen simulieren können. Die Software soll es ermöglichen, Roboterprogramme zu erstellen, die von Anfang an robuster und zuverlässiger sind.
Der Einsatz von KI in der Fabrikautomation verspricht erhebliche Vorteile. Durch die Möglichkeit, Roboter virtuell zu trainieren und zu optimieren, können Unternehmen die Entwicklungszeiten verkürzen, die Kosten senken und die Qualität ihrer Produkte verbessern. Die Partnerschaft zwischen ABB und NVIDIA stellt somit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer intelligenteren und effizienteren Fertigung dar. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Technologie in der Praxis bewährt, aber die ersten Reaktionen aus der Industrie sind vielversprechend. Die realitätsnahe Simulation durch die Integration von NVIDIA Omniverse-Technologie in ABB's RobotStudio-Software hat das Potenzial, die Fabrikautomation grundlegend zu verändern und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stärken.
ABB & NVIDIA: KI-Simulation revolutioniert Fabrikautomation
12.3.2026
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